Konzertreview: Messa + Arcana 13 @ MS Stubnitz

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Der November ist zur Hälfte vorüber und die Italiener weisen uns den Weg durch den noch kommenden kalten Winter. „Messa“ präsentierten ihr im Mai 2016 veröffentlichtes Debutalbum „Belfry“ und verwandelten die Stubnitz sofort in ein wundervolles Konstrukt voller Emotionen und Demut. Der Gesang der Frontfrau Sara war engelsgleich und entführte uns in Verbindung mit dem genialen Gitarristen, dem prachtvollen Bass und den harten Drums direkt in die nächste Traumwelt.

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Messa – Belfry (2016)

Nachdem die letzten Klänge des Quartetts mit Sängerin verklungen waren, widmeten wir uns den kühlen Erfrischungen. Wir entschieden uns für Bier im allseits beliebten Plastikbecher, was will man mehr!

Kurze Zeit später ertönten die Gitarren der nächsten Formation. „Arcana 13“ gab uns Einblicke in ihr Debutalbum „Danza Macabra“, das sich in einer Mischung aus Stoner-, Doom- und Heavymetal-Rock musikalisch auf die Fährte italienischer Horror-Fantasy-Trash Filme der 60er bis 80er jahre begibt.
Auf zwei Leinwänden links und rechts der Musiker wurden kleine Filme aus Szenen von Kult-Filmen dieses Genres gezeigt. Zum Glück war die Musik aber stark genug, uns sofort in ihren Bann zu ziehen, so dass man unweigerlich die Augen schloss und der Musik huldigte, anstatt sich an den teilweise ziemlich ekligen Szenen auf den Leinwänden festsaugen zu müssen.

Setzte bei „Messa“ noch der klare ätherische Gesang einen Kontrapunkt zur pelzigen Gitarrendecke, so erreichte uns der Gesang nun nur noch wie ein Echo aus einer fernen fremden Welt. Die unerhörten breaks folgten den Filmszenen und trieben uns immer weiter voran, bis wir schließlich im Strom der Musik in DIE ANDERE DIMENSION hinüberglitten. Jedes neue Stück verschob die Grenzen noch weiter ins psychedelisch-pilzrockige und am Ende fühlten wir uns dank der perfekten Kombi aus Sound, Film und perfekter Light-Show vollkommen versport.

Es gab liebevoll gestalteten Merch zu erwerben – besonders hervorzuheben ist, dass Enzo Sciotti, der bekannte Filmplakat-Künstler, das Cover des Debutalbums von Arcana13 gestaltet hat.

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Arcana 13 – Danza Macabra (2016)

Wir saßen dann noch ein wenig an Bord der Stubnitz und plauderten mit allen, die nicht schnell genug das Weite suchten. Es war ein perfektes Donnerstagabend-Konzert im Bauch des Schiffes, dem besten und einzigartigen Sound-Ort dieser Stadt!

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Arcana 13 @ MS Stubnitz 17.11.2016

Konzertreview: Kaffee, Kuchen, Krach

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Nun also das Fazit zu diesem sehr unterhaltsamen Sonntag in der Sauerkrautfabrik in HH-Harburg.

Was kann es perfekteres geben als an einem Novembersonntagnachmittag 4 mal Geknüppel live und direkt hintereinander weg? Genau! Darum machten wir uns gestern Nachmittag auf in die Sauerkrautfabrik, einem selbstverwalteten Ort für Soziokultur, politische Bildung und solidarisches Miteinander – einem Platz für Gegenkultur in Harburg. Es wurde ein super Nachmittag in sämtlichen Belangen! Freundliche Menschen, leckerer Kuchen, aufmerksames Publikum und das wichtigste: 4-mal amalgamierte Energieströme, die in und durch und über uns hinweg gefegt sind.

Als da waren:
Gegen 16.45 Uhr ging es dann also los und den Anfang machten We Sleep aus Hamburg, die gekonnt ihren ca.30 Min. langen Auftritt durchzogen.
Anschliessend ging es mit Saligia aus Münster weiter, die uns mit ihrer Musik sehr an Bands wie z.b. Liturgy erinnerten, nur etwas weniger bombastisch, dafür aber etwas roher und weniger „aufgepumpt“.
Nach kurzer Pause ging es dann Schlag auf Schlag und es folgten The Gentle Art Of Chokin‘ und zuguterletzt Trigger. Beide Acts konnten problemlos an die Kraft der anderen beiden Vorgängerbands anknüpfen und zogen kompromisslos alle Zuschauer in ihren Bann.

Um 19.00 Uhr verklang der letzte Trommelschlag, noch ein kleiner Abschiedsdrink und so schnell, wie der Sonntagnachmittag an uns vorüber ging, waren wir auch wieder zu Hause.

Gerne mehr davon!

Kaffee, Kuchen, Krach

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Heute besuchen wir die Sauerkrautfabrik in Harburg.

4x Krach am Sonntag mit:

TRIGGER aus Glauchau – Brutaler Grind mit nur Bass, Drums und Vocals!
THE GENTLE ART OF CHOKIN‘ aus HH, Bremen, Glauchau – Schneller, hektischer Fastcore
SALIGIA aus Münster – ScrEmoViolence der alten Schule, schnell, schräg, agggro!
WE SLEEP aus HH – MoorburgViolence, Punk vs. Fastcore

Ort: Sauerkrautfabrik, HH-Harburg
Start: 15 Uhr
Tür: 14 Uhr

Firebreather, Snailking, The Moth @ Astrastube

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Für den 15.11.2016 ist ein köstliches Doom/Sludge Konzert in der gemütlichen Astrastube angekündigt. Mattias Nööjd konnte uns schon 2015 mit Galvano unter der Brücke verzücken, fast auf den Tag genau ein Jahr später hat er mit Firebreather eine neues Projekt an den Start gebracht, das uns sicherlich abermals große Freude bereiten wird.
Support bekommen Firebreather von den ebenfall aus Schweden stammenden Snailking und den Hamburgern von The Moth.
Da es keinen Vorverkauf für dieses Konzert gibt, ist rechtzeitiges Erscheinen sinnvoll.